Um so mehr man weiß, um so mehr man kennt, um so genauer kann man sich eine Meinung bilden. Und kann man Vorurteile abbauen. So ist das auch mit dem Reisen. Die Welt ist voller unterschiedlichster Kulturen und es gibt so viele Ansichten wie es Menschen gibt. Wenn wir im Fernsehen hören, dass die Menschen in Afrika Hunger leiden und auf die ‘Zivilisation’ schimpfen, dass sie nicht genug dagegen tut, dann ist es eine vorschnelle Meinung, die wir uns bilden. Kommt die Frage, wohin reisen wir nächstes Jahr, könnte man sich zum Beispiel ein Land aussuchen, das solche Problematiken hat und in einer humanitären Einrichtung freiwillig helfen. So bekommt man Einblick in etwas, was man nur angedeutet im Fernsehen gehört und gesehen hat.
Helfen statt Faulenzen
Nicht immer ist Urlaub nur dann gut, wenn man stundenlang faul am Strand liegen kann. Mancher sieht Urlaub auch dafür, dass er sich geistig vollkommen von dem sonstigen Alltag distanziert. Da ist es eine tolle Möglichkeit, in humanitären Organisationen zu ‘urlauben’. Viele von ihnen geben die Möglichkeit, bei eigener Anreise und Kost und Logis für ein geringes Entgelt, in diesen Anlagen für eine Urlaubspanne zu leben. Die Gelder werden für die Organisationshilfen verwendet. Damit allein hat man schon geholfen. Doch wer mehr tun möchte, kann auch helfen.
Eine Brücke bauen
Verschiedenste Organisationen – humanitäre sowie auch umweltschützende – geben die Möglichkeit, einen aktiven Urlaub zu verbringen, in dem man mit ‘anpackt’. Dabei dreht es sich nicht um schwere Arbeit, sondern um leichte Hilfen. Vom Essen zubereiten bis hin zur Tierbeobachtung hat man hier unglaubliche Auswahl. Dabei lernt man neues, eine andere Kultur zu verstehen, bekommt einen Einblick in Hilfsorganisationen und lebt ein anderes Leben auf Zeit. Garantiert ist: man kehrt nie wieder nach Hause wie man es verließ. Man ist reicher und weiser!
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